Fast alle kennen ihren Geburtstag. Vielleicht kennst du auch den Tag, an dem du getauft wurdest. Wenn nicht, ist das überhaupt nicht schlimm.
Die Taufe sagt dir: Gott kennt dich. Du bist ihm wichtig. Er lädt dich ein, zu Jesus Christus und zur christlichen Gemeinschaft zu gehören. Das Wasser der Taufe ist ein sichtbares Zeichen für dieses Versprechen.
Was weißt du bereits über deine Taufe?
Gut! Du musst noch nicht alles wissen. In dieser Lektion kannst du Schritt für Schritt mehr entdecken.
2 Verstehen
Warum gibt es Konfirmandenunterricht?
Im Konfirmandenunterricht lernst du den christlichen Glauben besser kennen. Du darfst Fragen stellen, die Bibel entdecken und überlegen, was ein Leben mit Jesus heute bedeuten kann.
Jesus gab seinen Jüngern zwei Aufgaben, die zusammengehören: Menschen taufen und ihnen zeigen, wie sie mit ihm leben können. Darum geht es nicht nur darum, Antworten auswendig zu lernen oder eine Prüfung zu bestehen. Es geht um deinen eigenen Glauben und um deine Beziehung zu Gott.
Einfach erklärt: „Konfirmation“ bedeutet Bestätigung oder Bekräftigung. Bei der Konfirmation sagst du selbst Ja zum christlichen Glauben. Die Gemeinde bittet Gott dabei um seinen Segen für dich.
3 Bibel entdecken
Jesus schickt seine Freunde los
Lies Matthäus 28,16–20 langsam. Es ist nicht schlimm, wenn du beim ersten Lesen noch nicht alles verstehst.
Matthäus 28,16–20
Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte. Als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten.
Jesus trat zu ihnen und sprach: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.“
Matthäus 28,16–20 nach dem Luthertext, sprachlich behutsam angepasst.
In heutiger Sprache: Einige Jünger waren unsicher – trotzdem sprach Jesus mit ihnen. Er schickte sie zu allen Menschen. Sie sollten taufen, den Glauben erklären und nach Jesu Worten leben. Dazu gab Jesus ein Versprechen: „Ich bin immer bei euch.“
Was verspricht Jesus seinen Jüngern?
Welche beiden Aufgaben nennt Jesus?
4 Kleine Aufgabe
Was gehört zusammen?
Tippe die drei Schritte in der passenden Reihenfolge an.
5 Dein Alltag
Was könnte Gottes Versprechen verändern?
Stell dir vor: Lea kommt neu in eine Klasse. Sie kennt niemanden und hat Angst, etwas Falsches zu sagen. Am Abend erinnert sie sich an Jesu Versprechen: „Ich bin bei euch alle Tage.“
Was könnte Lea aus diesem Vers mitnehmen?
Deine Antwort bleibt nur auf diesem Gerät.
6 Deine Gedanken
Was bedeutet das für dich?
Deine Antwort bleibt auf diesem Gerät.
7 Merken
Dein Merksatz
Gott kennt meinen Namen. In der Taufe verspricht er mir seine Nähe. Ich darf den Glauben kennenlernen und mit Jesus leben.
Welche Aussage passt am besten?
8 Wochenauftrag
Erforsche deine eigene Geschichte
Bitte deine Eltern, Paten oder eine andere Vertrauensperson um Hilfe. Finde heraus:
Du musst diese Angaben nicht ins Internet eintragen. Schreibe sie lieber in dein eigenes Heft.
9 Gebet
Du kannst mit Gott sprechen
Ein Gebet braucht keine besonderen oder alten Wörter. Du kannst Gott sagen, was dich freut, was dir Angst macht und wobei du Hilfe brauchst.
Gott, danke, dass du mich kennst und meinen Namen weißt. Danke, dass ich zu dir gehören darf. Hilf mir, dir zu vertrauen und deine Liebe an andere weiterzugeben. Amen.
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Abschluss
Geschafft!
Bearbeite noch die offenen Lernschritte.
Du kannst die Lektion jederzeit wiederholen oder die Seite ausdrucken.